Italien - Sizilien - Äta - Im Herbst auf dem Ätna +++ In autunno sull'Etna
Im Herbst 2009 waren wir auf unserer ersten Kreuzfahrt. Es ging ins
östliche Mittelmeer und nachdem wir Neapel verlassen hatten, legte unser
Schiff, die
Costa Mediterranea. am Tag darauf im Hafen von
Messina auf
Sizilien an.
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Schneeregen auf dem Ätha im Oktober Nevischio sull'Etna
Der Himmel unten am Meer war leicht bedeckt und es herrschten noch angenehme Temperaturen von 16 Grad.
Auf dem Weg von Messina zum Ätna zog sich der Himmel immer mehr zu und es begann zu regnen. Als der Bus
dann dem Ziel in 2.000 m Höhe näher kam, wurde die Sicht immer schlechter und
der Regen ging in Schneeregen über. Wie gut, dass ich mich vorher informiert
hatte und eine lange Hose, feste Schuhe, Pullover und Regenjacke an- bzw. dabei hatte. Andere waren in Sandalen mit nackten Füßen und kurzen Hosen unterwegs.
Die haben oben ganz schön gefroren. Ich hatte als einziges eiskalte Finger,
denn an Handschuhe hatte ich nicht gedacht und die Hände in die Taschen zu tun
ging auch nicht, da ich vieles mit Filmkamera und Digitalcamera festhielt.
Leider waren inzwischen auch die
tiefhängenden Wolken so dicht, dass man nicht mehr sehr weit sehen konnte. Besonders ärgerlich war, dass wir den Gipfel des Ätna nur erahnen
konnten. Oder war das, was wir gesehen haben vielleicht noch nicht einmal der Gipfel?
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Allgemeines zum Ätna
[Stand 2008]
Der
brennende Berg, denn das heißt Ätna, ist mit 3.323 m Höhe der höchste
und auch
einer der aktivsten Vulkane in Europa. Er liegt auf der zu Italien gehörenden Insel Sizilienr und befindet sich in der
Nähe von Catania, aber auch nicht weit von Messina entfernt und entstand
vor
ungefähr 600.000 Jahren. Er hat heute vier Gipfelkrater. Der Krater
„Bocca
Nuova“, was soviel wie neuer Mund bedeutet, stammt aus dem Jahre 1968.
Außerdem gibt es noch den Nordostkrater von 1911, sowie den
Südostkrater. Nicht zu vergessen, die hunderten von Nebenkratern, die es
heute gibt. So auch die Silvestri-Krater, die
ungefähr in 2.000m Höhe liegen, und die wir besucht haben. Bis hierher
führt
auch die Straße, bis hierher fahren die meisten Touristen und hier gibt
es auch
ein Restaurant.
Der Ätna ist
bis heute aktiv, nicht selten raucht und qualmt er deutlich sichtbar und auch
Ausbrüche sind nicht selten. Auch in diesem Jahrhundert brach er immer wieder
aus, wie auch am 11. Mai 2008.
Dennoch ist die Landschaft rund um den Ätna dicht besiedelt
und die Menschen wünschen es wohl auch gar nicht, dass er erlischt, denn durch
die Ausbrüche ist die Erde sehr fruchtbar. So reifen bis in eine Höhe von
1.500 m Zitrusfrüchte, Oliven, Feigen und Pistazien. Auch der Weinanbau fällt
auf fruchtbaren Boden. Und die Sonne Siziliens tut ihr übriges.
Dichte
Wälder ziehen sich im Anschluss daran bis in eine Höhe von 2.000 m Wir sind z. B. an vielen
Esskastanienbäumen vorbeigefahren, die Mitte Oktober voller Früchte hingen.
Darüber merkt man dann, dass die Vegetation deutlich zurückgeht. Und ab einer Höhe von 2.500 m beginnt dann die vegetationslose Zone. Die Gipfelregion ist auch
im Sommer oft verschneit.
Unsere Erfahrungen und Erlebnisse am Ätna
Zum
Wetter habe ich ja schon weiter oben etwas geschrieben. Wir sind nach
dem wir aus dem Bus ausgestiegen waren und dabei den
Temperaturunterschied recht deutlich spüren konnten, in Richtung des
Restaurants gelaufen und von dort aus noch ein wenig die Anhöhe
hinaufgestiegen. Der Boden war von kleinen Lavasteinchen bedeckt und
große
Krater waren deutlich sichtbar.
Etwas
höher begann sich der Boden allmählich vom Schnee
weiß zu färben. Auf Grund der Wetterlage wirkte alles wie in einem
Schwarz-Weißfilm, was einen äußerst interessanten Kontrast darstellte
und die
Tatsache, dass der Gipfel nicht im Entferntesten zu sehen war, fast
schon wieder erträglich machte, so schade das auch war. Und auch die
Farbfotos sahen zum Teil aus, als hätte ich einen Schwarz-Weiß Film in der Kamera gehabt.
Das
Restaurant war, sicher auch auf Grund des Wetters sehr voll. Man konnte dort
einen Film über die Ausbrüche der jüngsten Vergangenheit sehen, der in Endlosschleife
lief, recht teuren Cappuccino oder anderes trinken und sich Souvenirs oder
Produkte der Gegend kaufen.
Bis
zu unserer Abfahrt änderte sich das Wetter leider nicht mehr und
irgendwann sind wir dann doch recht durchgefroren wieder in den Bus
geklettert. Erst bei der Abfahrt des Schiffes, hatte sich der Himmel etwas
aufgeklart und die Sonne ließ sich blicken. So erhielten wir wenigstens
noch einen kleinen Eindruck der Hafenstadt Messina. Leider führte das
bessere Wetter aber nicht dazu, dass wir während der Vorbeifahrt an der
Küste Siziliens etwas vom Ätna zu sehen bekamen, denn im Landesinneren hingen immer noch dichte Wolken und der Vulkan Ätna hatte sein Angesicht verhüllt.



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beachten: meine Beschreibungen beruhen auf Erfahrungen aus dem Jahr
2009. Inzwischen können Änderungen eingetreten sein. Daher übernehme
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